Fallbeispiel: Verbraucherschutz

Ruft das Bundesamt für Verbraucherschutz privat an?

2019-07-29 11:11:52 Ruft das Bundesamt für Verbraucherschutz privat an?

Häufig rufen Betrüger Privatpersonen an und stellen sich als "Bundesamt für Verbraucherschutz", "Verbraucherzentrale" oder "Verbraucherberatung" vor, damit sie in ein Gespräch mit dem Verbraucher kommen.

Solche Anrufe bieten unter Umständen die Löschung von personenbezogene Daten aus den Registern bei Gewinnspiel - Unternehmen und berechnen für diese Leistungen aus der Luft gegriffene Beträge, die diese angeblich für den Aufwand als Entschädigung benötigen.

Andere wiederum fordern vom Verbraucher direkt Unsummen ein und drohen mit Gerichtsverfahren oder sogar einer Pfändung des Verbraucherkontos. Oftmals wird die Rufnummer der Verbraucherzentrale als Rückrufnummer am Ende des Telefonats weitergegeben, damit kein Verdacht seitens des Verbrauchers entsteht.

Unter diesen Abzockmethoden verbergen sich auch besonders dreiste Maschen. Mit einer angeblichen Inkassoforderung und Aufforderung zur sofortigen Barzahlung gelang es Wirtschaftskriminellen in Frankfurt am Main an 5000,00€ zu kommen.  Ein "Sicherheitsmitarbeiter" des Inkasso - Unternehmen sollte das Geld, welches die Verbraucherin in bar abgehoben hatte, abholen.

Fakt ist: Unaufgefordert rufen die Verbraucherzentralen niemanden an. Diese haben auch keine Einsicht und somit ist es ihnen auch nicht möglich Namen aus Registern von Gewinnspiel - Unternehmen zu löschen. Schenken Sie diesen Betrügern keine Aufmerksamkeit und vor allem kein Geld.

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